EmpCo-Richtlinie verlangt belegbare Nachhaltigkeit

EU-Richtlinie verändert Nachhaltigkeitskommunikation

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, reichen vage Aussagen, unbelegte Angaben und reine Kompensationen nicht mehr aus. Wer früh umstellt, gewinnt Vertrauen und Wettbewerbsvorteile.

 

Die Empowering-Consumers-Richtlinie (EmpCo-Richtlinie) markiert einen Wendepunkt für den europäischen Tourismus. Spätestens ab September 2026 müssen Hotels, Reiseveranstalter und Destinationen ihre „grünen“ Versprechen belastbar belegen. Vage Aussagen wie „klimaneutrale Reise“ oder „umweltfreundliches Hotel“ reichen nicht mehr, wenn sie nicht durch anerkannte

Standards, transparente Daten oder unabhängige Zertifizierungen gestützt sind.

 

Gerade im Tourismus, wo Nachhaltigkeit oft Teil der Markenführung ist, schafft die EmpCo-Richtlinie klare Regeln gegen Greenwashing und stärkt das Vertrauen von Gästen. Künftig zählt nicht mehr, wer am lautesten „grün“ wirbt, sondern wer seine ökologische Leistung nachvollziehbarmacht, von CO2-Reduktion über Ressourcenverbrauch bis zu glaubwürdigen Labels.

 

Für touristische Akteure ist diese Richtlinie damit kein bloßes Compliance-Thema, sondern eine Chance, sich durch eine ehrliche, überprüfbare Nachhaltigkeitskommunikation am Markt zu profilieren.

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