Karriere und Weiterentwicklung? Mach ich gern!

NEXT GENERATION

Der nächste Sprung. Wie gehen ihn die Nachwuchstalente in der Hospitality-Branche an?Wir haben 2025 an den gastgewerblichen Schulen Südtirols und bei Südtiroler Studierenden der Schweizerischen  Hotelfachschule Luzern SHL eine Umfrage gestartet. 500 junge Leute haben geantwortet. Das Ergebnis? Überraschend. 

Hauptgrund für eine Ausbildung in der Hospitality sind nicht Gehalt oder Benefits, auch nicht die Arbeit im Team, sondern die Karrieremöglichkeiten. Karriere machen ist also immer noch im Trend. Bestärkt werden die Südtiroler Auszubildenden vom EWCS-Branchenbericht 2021 für die Europaregion Tirol Südtirol Trentino. 58 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gaben dort an, dass es in der Hotellerie und Gastronomie sehr gute Karrierechancen gebe. Die Hospitality-Branche liegt damit auf Platz zwei hinter dem Baugewerbe. Dass diese zwei Sektoren so gut abschneiden, ist allerdings keine so große Überraschung. Angestellte im Baugewerbe und in der Hospitality-Branche sind deutlich jünger als Angestellte im öffentlichen Sektor; sie haben große Ziele und Pläne, die sie erreichen möchten. 

Klare Ansage: Wer lässt mich Karriere machen? 

Dass die Jungen in Südtirols Hospitality Karriere machen wollen, bestätigt nicht nur eine Umfrage vom EWCS, sondern auch die HGV-Umfrage unter den Studierenden der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern SHL: Für die Nachwuchsführungskräfte ist es ausschlaggebend bei der Berufswahl, ob man in einem Betrieb aufsteigen bzw. sich beruflich weiterentwickeln kann oder nicht. Dabei haben sie meistens ein klares Ziel vor Augen und wissen, welche Position sie in ein paar Jahren innehaben möchten. Die Studierenden erwarten von ihrem Arbeitgeber eine transparente Kommunikation über die Karrieremöglichkeiten, die es im Betrieb gibt. Der persönliche und fachliche Entwicklungsprozess sollte klar definiert werden, konstruktives Feedback und gezielte Fortbildungen die Weiterentwicklung fördern. Entwicklung ist dabei nicht nur das klassische “Aufsteigen” in eine neue Position, sondern vor allem auch die fachliche Entwicklung (z.B. Küchentraining), die je nach den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen sehr individuell und vielfältig sein kann. Greta Rederlechner (SHL) hierzu: „Es ist für mich wichtig, genau zu verstehen, welche Möglichkeiten der Betrieb bietet und welche Aufstiegschancen bestehen, nur so kann ich meine Zukunftsaussichten einschätzen.“ 

Der Weg ans Ziel: ein individueller Antrieb 

Wenn wir also die Motivation der Jungen aufgreifen und mit Chancen stärken, laufen die aufstrebenden Nachwuchskräfte auf der Zielgeraden. Hervortun können sich also im Besonderen jene Betriebe, die ihren Mitarbeiter:innen klar aufzeigen, welche Entwicklungsmöglichkeiten es gibt. Eine gezielte Weiterbildung und die Förderung der individuellen Stärken der Arbeitnehmer:innen ist somit die Grundlage, damit der Wunsch sich weiterzuentwickeln und/oder auch aufzusteigen überhaupt erst erfüllt werden kann.  

Genau hier setzt der Readiness-Check von JOIN future hospitality an, der als erste Selbsteinschätzung den Betrieben aufzeigen soll, ob man den Mitarbeiter:innen bereits regelmäßig Weiterbildungen ermöglicht, ob Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeiter:innen ergriffen werden und wie das Entwicklungspotenzial im eigenen Betrieb aussieht. Aber nicht nur Entwicklung spielt beim Readiness-Check eine große Rolle, auch Führung eines Betriebes, Organisation, Rahmenbedingungen und Arbeitgebermarke werden nicht außen vor gelassen. Aber keine Sorge, es geht hier nicht darum, schon überall die meisten Punkte zu erreichen, sondern eine authentische und selbstreflektierende Antwort bringt sowohl Ihnen als Arbeitgeber als auch JOIN future hospitality am meisten, damit wir Sie in Ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützen können.  

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