Nachhaltige Betriebsmodelle erleben

Future Hospitality Technologiereise „Ressourcen 360°“ lieferte spannende Einblicke

Ende Februar führte die Future Hospitality Technologiereise „Ressourcen 360°“ in den Schwarzwald und nach Vorarlberg. Ziel war es, konkrete Einblicke in ressourcenschonende Betriebsmodelle zu geben und aktuelle Entwicklungen rund um Energie, Nachhaltigkeit und Baukonzepte praxisnah zu vermitteln.

Den Auftakt bildete der Besuch des Gesundheitsresorts Luisenhöhe im Schwarzwald. Der Betrieb zeigt, wie moderne Energiekonzepte – von Geothermie über Wärmerückgewinnung bis hin zu intelligentem Wassermanagement und Dachbegrünung – zu einem ganzheitlichen System verbunden werden können.

Fachlicher Austausch

Ein zentrales Element der Reise war der Austausch unter den Teilnehmenden. Neben Gastwirtinnen und Gastwirten waren auch HGV-Expertinnen und -Experten, Netzwerkpartnerinnen aus dem FutureHotel Netzwerk des Fraunhofer IAO sowie Technologiepartner aus dem NOI Techpark vertreten. Die unterschiedlichen Perspektiven aus Praxis, Forschung und Technologie ermöglichten einen vertieften Dialog zu aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich Energie und Nachhaltigkeit.

Impulse aus Politik und Destination

Im Europa-Park Erlebnis-Resort in Rust standen Energie- und Nachhaltigkeitsstrategien im Fokus. Ergänzt wurden die Einblicke durch Impulse aus Politik und Tourismusentwicklung.

Staatssekretär Patrick Rapp vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg betonte in seinen Grußworten die Bedeutung von Innovation und Nachhaltigkeit als zentrale Faktoren für die Zukunftsfähigkeit des Tourismusstandorts.

Hansjörg Mair, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, hob hervor, dass nachhaltiger Tourismus nur im Zusammenspiel aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette erfolgreich umgesetzt werden kann und zunehmend auch ein entscheidendes Kriterium für Gäste darstellt.

 

Praxisbeispiel Kreislaufwirtschaft

Den Abschluss bildete die Fuchsegg Eco Lodge in Vorarlberg. Der Betrieb gilt als Vorzeigeprojekt für nachhaltigen Holzbau und konsequente Kreislaufwirtschaft. Neben dem Einsatz regionaler Materialien standen insbesondere das Energiekonzept mit Biomassewärme, Photovoltaik und integrierter E-Mobilität im Fokus.

 

Netzwerk als zentraler Mehrwert

Neben den fachlichen Inhalten zeigte sich insbesondere der persönliche Austausch als zentraler Mehrwert der Reise. Die direkte Vernetzung zwischen Betrieben, Forschung und Technologiepartnern ermöglichte es, Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln und konkrete Ansätze für die eigene Praxis mitzunehmen.

 

Autorin: Manuela Pattis, Leiterin der Stabsstelle Innovation

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