Noch Arbeitgeber oder schon Marke?
Wie wird man eine Arbeitgebermarke: eine Anleitung in fünf Schritten.
Mitarbeitende suchen heute nicht nur eine Arbeitgebermarke – sie suchen Sinn, Zugehörigkeit und Entwicklung. Eine klar positionierte Arbeitgebermarke bietet genau das – und entscheidet zunehmend über Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit.
Diese fünf Schritte sollten Sie beachten, dann schaffen Sie als Arbeitgeber Orientierung, Sicherheit, Bindung. Kurz: Sie werden eine Marke.
1. Identität definieren – Rolle als Arbeitgebende klären
Was zeichnet uns als Arbeitgebende aus? Welche Werte leben wir? Und wie möchten wir wahrgenommen werden? Die Arbeitgebermarke beginnt mit einem klaren Selbstbild. Wer seine Rolle als Führungskraft aktiv gestaltet, gibt Orientierung: für das Team, für Bewerberinnen und Bewerber und für sich selbst.
2. Struktur schaffen – Rahmen geben, Orientierung bieten
Arbeitskultur ist kein Nebenprodukt. Sie braucht bewusst gestaltete Strukturen: klare Verantwortlichkeiten, Feedback- und Entwicklungssysteme, transparente Kommunikation und standardisierte Prozesse. Das schafft Verlässlichkeit – besonders im oft hektischen Gastgewerbealltag.
3. Mitarbeitende einbinden – Partizipation schafft Bindung
Wer mitgestalten darf, bleibt. Nutzen Sie das Know-how Ihres Teams: etwa durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen, Ideenformate, Kreativsitzungen oder Reflexionsrunden. Partizipation ist der Schlüssel zu Loyalität und zur Identifikation mit dem Betrieb.
4. Kultur erlebbar machen – offen sein für Entwicklung
Arbeitgebermarke zeigt sich im täglichen Handeln. Wertschätzende Führung, transparente Kommunikation, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und ein respektvoller Umgang sind keine Extras – sie sind der Kern.
5. Sichtbarkeit erhöhen – intern wie extern
Die gelebte Kultur muss sichtbar werden: für Bewerberinnen und Bewerber ebenso wie für das bestehende Team. Authentische Einblicke in Arbeitsalltag, Teamwerte und Entwicklungschancen, etwa auf Social Media oder Karriereseiten, wirken glaubwürdiger als jede Werbebotschaft.
Klar ist, die Arbeitgebermarke ist ein Weg, kein fertiges Produkt. Wer ihn geht, wird attraktiver – für Talente, für Stammteams und für die Zukunft. Nur nie stehenbleiben.
Autorin: Barbara Holzer, HGV-Unternehmensberatung
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